Druckerpatronen auf Rechnung

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Druckerpatronen auf Rechnung

Wenn Sie neue Druckerpatronen online bestellen, bieten Ihnen die Anbieter meist unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten an. Sicherheit bei der Online-Bestellung steht hier im Vordergrund. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob der Anbieter Ihnen nach der Bezahlung auch wirklich die gewünschte Ware zusendet, sollten Sie nachschauen, ob Druckerpatronen auf Rechnung gekauft werden können. In aller Regel bieten die meisten diese Zahlungsform an.

Einige Anbieter gewähren Ihnen bereits ab der ersten Bestellung diese Zahlungsmöglichkeit. Das in diesem Fall die Gefahr auf den Verkäufer übergeht, wird meist eine Adressüberprüfung vorgenommen. Viele Patronen-Anbieter verlangen zunächst einen Kauf per Vorkasse oder Paypal. Gibt es bei einer solchen Bestellung keinen Grund zu einer Beanstandung, dann ist ab der folgenden Bestellung ebenfalls ein Kauf auf Rechnung möglich.

Der Kauf auf Rechnung ist für den Verkäufer ein wichtiges Auswahlkriterium und wird auch von vielen Testportalen mit in die Bewertung aufgenommen. Sie zeugt von Transparenz und Vertrauen dem Kunden gegenüber. Insoweit sollten auch Sie solche Anbieter wählen, die Ihnen die Druckerpatronen auf Rechnung verkaufen.

Druckerpatronen auf Rechnung bestellen

Welche Arten von Druckerpatronen gibt es?

In erster Linie werden Sie natürlich solche Druckerpatronen kaufen, die genau auf Ihren Tintenstrahldrucker ausgerichtet sind. Unabhängig davon gibt es unterschiedliche Patronenarten, die nachfolgend kurz vorgestellt werden sollen.

Die Markenpatronen

Die meisten Druckerhersteller stellen auch die passenden Druckerpatronen für ihre Druckerserien her. Diese werden als Markenpatronen oder Originale bezeichnet. Mit diesen Verbrauchsmaterialien verdienen die Druckerhersteller das meiste Geld, sodass diese Patronen nicht gerade günstig sind. Zudem weisen die Hersteller häufig darauf hin, dass nur mit diesen Originalen das volle Leistungsspektrum des Druckers erreicht wird. Daher sind diese vielfach mit einem Chip ausgestattet, der nicht nur den Tintenstand kontrolliert, sondern auch die Verwendung von Patronen von Fremdanbietern erschweren soll.

Vorteile
  • sind optimal auf den Drucker ausgerichtet
  • perfekte Druckqualität
  • verschieden Größen und Reichweiten erhältlich
Nachteile
  • meist teurer
  • Chip soll Patronen von Fremdanbietern verhindern
  • zum Teil mäßige Druckreichweite

Nachfüllbare Druckerpatronen

Nachfüllbare Druckerpatronen werden auch als Refill- oder Rebuilt-Patronen bezeichnet. Es handelt sich meist um gebrauchte Originale, welche mit neuer Pigmenttinte wieder aufgefüllt worden sind. Es gibt zahlreiche Anbieter, welche leere Druckerpatronen zurücknehmen. Dies erfolgt entweder kostenlos oder gegen eine geringe Bezahlung. Für den Tintenhersteller spielt die Qualität des Patronengehäuses eine wichtige Rolle.

Refill-Patronen werden lediglich mit neuer Tinte aufgefüllt. Der Patronen-Anbieter entfernt das Original-Herstellerlabel und ersetzt dieses meist durch sein eignes. Der Tintenaustritt wird neu versiegelt und auch der Luftaustritt des Belüftungssystems wird mit einem neuen Aufkleber gesichert. Problematisch sind hier die sogenannten Druckköpfe. Dabei handelt es sich um Tintenpatronen, die im unteren Bereich einen echten Druckkopf enthalten. Diese gibt es zum Beispiel für die Drucker von HP, Canon und Lexmark. Insbesondere die Farbpatrone, die als Tricolor-Patrone in einem Gehäuse die Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb enthält, unterscheiden sich von den herkömmlichen Single-Ink-Patronen. Diese Druckköpfe nutzen sich im Laufe der Zeit ab. Trotz einer neuen Tintenfüllung können diese ggf. nicht die optimale Druckqualität mehr leisten.

Darüber hinaus gibt es noch die sogenannten Rebuilt-Patronen. Hierbei handelt es sich zwar auch um Originale, die mit frischer Tinte gefüllt werden, jedoch wechselt der Tinten-Anbieter hier alle Komponenten aus, die einer Abnutzung unterliegen. Hierzu gehört zum Beispiel der Chip oder ggf. auch die untenliegenden Druckdüsen. Rebuilt-Patronen spielen in erster Linie bei den Tonerkartuschen von Laserdruckern eine Rolle, da hier noch mehr abgenutzte Komponenten ausgewechselt werden.

Vorteile
  • günstige Druckkosten und niedrige Seitenpreise
  • in aller Regel gute Druckqualität
  • verschieden Größen und Reichweiten erhältlich
Nachteile
  • werden nicht immer vom Drucker erkannt
  • teilweise auch schlechte Druckqualität

Alternative Druckerpatronen (Nachbauten)

Eine interessante Alternative bieten Druckerpatronen von Tintencentern, die diese selbst herstellen. Diese Unternehmen dürfen Original-Tintenpatronen nachbauen und mit eigener Pigmenttinte befüllen. Es handelt sich dabei um zu 100 % kompatible Druckerpatronen, die genau auf den jeweiligen Drucker ausgerichtet sind. Sie bieten nicht nur eine perfekte Druckqualität, sondern sorgen auch dafür, dass die Herstellergarantie des Druckers in keiner Weise beeinträchtigt wird. Diese Tintenpatronen verfügen ebenfalls über moderne Chipsätze, sodass diese vom Drucker einwandfrei erkannt werden. Vorteilhaft ist, dass Sie diese Druckerpatronen zu einem günstigen Preis erwerben können.

Vorteile
  • günstige Druckkosten und niedrige Seitenpreise
  • perfekte Druckqualität
  • verschieden Größen und Reichweiten erhältlich
  • Herstellergarantie des Druckers wird nicht beeinträchtigt
  • unterstützen auch modernste Chiptechnologien
Nachteile
  • sind meist etwas teurer als die wiederbefüllten Patronen

Welche Arten von Druckern gibt es?

Nachfolgend sollen Sie einen kleinen Überblick erhalten, welche Drucker am häufigsten verwendet werden.

Der Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker gehören eigentlich zur Familie der Matrixdrucker. Der Druckkopf schleudert gezielt kleine Tintentröpfchen auf das Druckpapier und erzeugen somit das gewünschte Druckbild. Sie werden auch als Non-Impact-Drucker bezeichnet, da ein direkter Kontakt des Druckkopfes mit dem Papier vermieden wird. Es sind Zeilendrucker, sodass das Schriftbild durch einen zeilenweisen Vorschub des Druckpapiers erfolgt. Der Druckkopf erzeugt durch einen Links- und Rechtsbewegung das Druckbild. Die ersten Modelle gab es um 1970. Sie wurden von IBM entwickelt und verwendeten das Continuous-Drop-Druckverfahren, bei dem ein kontinuierlicher Tintenstrahl das Druckbild erzeugte. Heute nutzen die meisten Tintenstrahler das Drop-on-Demand-Verfahren, mit dem einzelne Tintentropfen verschossen werden. Sie werden als Piezo-Drucker bezeichnet. In den 80er Jahren haben die bekannten Druckerhersteller HP, Canon und Epson diese Drucker entwickelt. Eines der bekanntesten Modelle ist der HP Deskjet 500. Mit dem HP PaintJet kam 1987 der erste Farb-Tintenstrahldrucker auf den Markt.

Tintenstrahldrucker werden heute von nahezu jedem Druckerhersteller angeboten. Es gibt Sie üblicherweise für die Druckformate DIN A4 und auch DIN A3. Während viele Modelle sogenannte Single-Ink-Patronen verwenden, bei denen für jede Druckfarbe eine Patrone benötigt wird, setzen andere auch auf kombinierte Farbpatronen. Beim HP Deskjet werden beispeilsweise eine schwarze Patrone mit Druckdüsen und eine Tricolor-Patrone mit den drei Grundfarben und integrierten Druckdüsen verwendet. Vorteilhaft ist, dass bei jedem Auswechseln der leeren Druckerpatronen auch gleich die Druckdüsen ersetzt werden. Das Druckbild bleibt immer perfekt. Bei den Single-Ink-Modellen kann sich dagegen der fest eingebaute Druckkopf im Laufe der Zeit abnutzen. Dennoch wird mit auswechselbaren Einzelpatronen ein günstigeres Drucken ermöglicht, da nur die Tintenpatrone gewechselt werden muss, die auch wirklich leer ist.

Neben den reinen Tintenstrahldruckern, die nur zum Drucken benötigt werden, gibt es noch die beliebten Multifunktionsgeräte. Mit einem Multifunktions-Farb-Tintenstrahldrucker können Sie nicht nur Drucken, sondern auch Fotokopieren, Scannen und teilweise auch Faxen. Diese Geräte sind komplizierter aufgebaut. Sie verfügen über einen Flachbettscanner und meist auch über eine automatische Papierzuführung. Ein doppelseitiger Druck wird ebenfalls unterstützt. Die heutigen Geräte müssen nicht mehr mit einem USB-Kabel mit dem PC verbunden sein. Stattdessen lassen sich diese drahtlos über eine Wifi-Schnittstelle verbinden. Multifunktionsgeräte finden Sie heute vornehmlich im privaten Bereich. Aber auch im Home-Office oder in kleineren Büros sind diese vielfach anzutreffen.

Letztlich gibt es noch die reinen Fotodrucker. Diese Tintenstrahldrucker sind für den brillanten und farbechten Fotodruck konzipiert. Meist handelt es sich nicht um Multifunktionsgeräte. Sie besitzen eine sehr hohe Druckauflösung und verwenden wesentlich mehr Tintenpatronen, um auch alle Farbnuancen farbgetreu wiederzugeben.

Der Laserdrucker

Laserdrucker arbeiten nach dem Elektrofotografierverfahren. Es sind sogenannte Seitendrucker, bei denen das Druckbild nicht zeilenweise, sondern ganzseitig erzeugt wird. Im Inneren befindet sich eine Bildtrommel, die mit einer lichtempfindlichen Beschichtung versehen ist. Mithilfe einer Lade-Korona wird die Bildtrommel elektrostatisch aufgeladen. Ein Laser oder eine starke LED projiziert nun das Druckbild auf die Bildtrommel. Dabei werden alle Bereiche der Bildtrommel entladen, an denen später kein Druckbild entstehen soll. Von der gesamten Druckseite entsteht somit ein Negativ.

Bei einer Umdrehung der Bildtrommel kommt diese mit dem magnetischen Tonerpulver aus der Tonerkartusche in Berührung. An allen elektrostatischen Bereichen bleibt der Toner haften. Durch eine weitere Drehung wird der Toner zur Entwicklereinheit gebracht. Die Entwicklereinheit sorgt für eine optimale Kontrastverbesserung und kann somit auch feine Farbabstufungen erzeugen. Im nächsten Schritt wird der Toner mithilfe einer Transfereinheit bzw. eines Transferbandes auf das Druckpapier übertragen. Damit das Tonerpulver dauerhaft mit dem Papier verbunden werden kann, wird die Fixiereinheit benötigt. Dabei wird das bedruckte Papier durch zwei Gummirollen gezogen, wobei die Rolle für die Druckseite mit einer Heizspirale versehen ist. Durch Hitzeeinwirkung schmilzt das Tonerpulver und verbindet sich dauerhaft mit dem Papier. Sie erkennen dies daran, dass das ausgegebene Papier noch leicht warm ist. Vorteilhaft ist, dass der Ausdruck wisch- und wasserfest ist.

1950 wurde von der Firma Haloid der erste Laserdrucker entwickelt. Das Druckverfahren wurde Xerographie genannt. Insoweit änderte das Unternehmen seinen Namen in Xerox. Auch heute noch existiert Xerox und gehört zu den bekanntesten Laserdruckerherstellern. Während anfangs Laserdrucker nur in Schwarz-Weiß drucken konnten, wurde 1959 aber auch schon der Farb-Laserdrucker entwickelt. Heute haben Sie die Wahl zwischen Monochrom- und Farb-Laserdruckern. Wegen ihrer sehr guten Druckqualität sind Laserdrucker meist im gewerblichen Bereich zu finden. Es gibt aber auch schon recht preisgünstige Modelle für den Home-Office-Bereich.

Neben den reinen Laser- bzw. LED-Druckern finden Sie natürlich auch in dieser Druckersparte die Multifunktionsgeräte. Häufig werden diese in Betrieben als Stand-alone-Fotokopierer eingesetzt. Zu den wichtigsten Verbrauchsmaterialien gehören hier die Tonerkartuschen. Diese gibt es, ähnlich wie bei den Tintenpatronen, in den Grundfarben Schwarz, Magenta, Cyan und Gelb. Insbesondere bei hohem Druckvolumen bevorzugen viele Laserdrucker.

Welche Vorteile hat der Kauf auf Rechnung von Druckerpatronen

Verbrauchsmaterialien für Drucker können Sie bei vielen Anbietern auch auf Rechnung bestellen. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

  • Sie erhalten als Kunde die Ware, können diese prüfen und erst dann die Rechnung bezahlen
  • nur seriöse Anbieter versenden auf Rechnung
  • fehlerhafte Lieferungen können wieder zurückgesandt werden
  • beim Kauf auf Rechnung haben Sie in aller Regel 14 Tage Zeit bis zur Bezahlung

FAQ zum Kauf auf Rechnung von Druckerpatronen

Was macht man mit leeren Druckerpatronen?

Leere Druckerpatronen sollten Sie nicht einfach in den Hausmüll entsorgen. Sowohl die Pigmentfarbreste als auch der Chip stellen Sondermüll dar, der fachgerecht entsorgt werden muss. Sie können leere Tintenpatronen kostenlos bei Ihrem örtlichen Wertstoffhof abgeben. Dort werden die Patronen gesammelt und dem Recyclingkreislauf wieder zugeführt. Ebenso gibt es zahlreiche Tintencenter, die leere Druckerpatronen annehmen, um diese wieder mit neuer Tinte zu befüllen. Meist erhalten Sie hierbei sogar noch einen kleinen Obulus. Andere versteigern leere Tintenbehälter zum Beispiel bei eBay. Darüber hinaus gibt es noch spezielle Nachfüllsets, mit denen Sie selbst leere Behälter mit Tinte wieder auffüllen können.

Wie lange sind Druckerpatronen haltbar?

Tintenpatronen sollten Sie am besten an einem kühlen und trockenen Ort lagern. Vermeiden Sie starken Lichteinfall. In aller Regel liegt das Verfallsdatum bei maximal 2 Jahren. Einige Hersteller gewähren aber eine Garantie von bis zu 6 Monaten über das Verfallsdatum hinaus.

Bekannte Marken von Druckern und Druckerpatronen

BrotherHPCanon
EpsonLexmarkAcer
DellKyoceraSamsung